Beratung und Hilfen in der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit - Dokumentation

Die Druckfassung kann bestellt werden unter www.mgffi.nrw.de/publikationen oder telefonisch: 01803-100110 (9 Cent/Min aus dem Festnetz der Deutschen Telekom).

 

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Rückblick

An der Konferenz, die das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Städte-Netzwerk NRW und der Freien Wohlfahrtspflege durchführte, nahmen rund 350 Personen aus Kommunen, der Freien Wohlfahrtspflege, der Landesseniorenvertretung und der Wohnungswirtschaft teil. Ziel war es, den Anstoß für einen verbesserten Erfahrungsaustausch und die Entwicklung angemessener Beratungsstrukturen für Ältere zu geben. Beispielhafte Beratungsansätze aus den Bereichen wohnortnahe Vernetzung von Informationen, individuelle Beratung, Vermittlung und Koordination erforderlicher Hilfen, Verbesserung der quartiersnahen Zusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement wurden aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.

"Die kompetente Beratung älterer Menschen entwickelt sich immer mehr zu einem zentralen Handlungsfeld der Seniorenarbeit" erklärte Staatssekretärin  Dr. Marion Gierden-Jülich. So verschieden wie die Lebenssituationen und Lebensumstände älterer Menschen sind, so unterschiedlich sind die Seniorinnen und Senioren auch an Hilfestellungen und Unterstützungsleistungen für eine selbständige Lebenführung im Alter interessiert. In den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet in vielen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens eine Vielzahl von entsprechenden Angeboten entwickelt. Gierden-Jülich: "Die entscheidende Frage ist, ob diese Angebote auch wirklich allen bekannt und zugänglich sind. Ein wichtiges Ziel der Seniorenpolitik des Landesregierung ist es deshalb, sowohl den Bekanntheitsgrad als auch die wohnortnahe Erreichbarkeit der Angebotspalette zu verbessern."

Hierzu gehört nicht zuletzt auch die Schaffung von Transparenz über die bestehenden Hilfen. Dies muss durch leicht verständliche und überschaubare Informations- und Beratungssysteme geleistet werden. Ebenso ist eine verbesserte Abstimmung der Angebote nicht nur auf die individuellen Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren, sondern auch auf den verschiedenen kommunalen Ebenen notwendig. Bei der Tagung wurden Strukturen und Methoden vorstellt, die Ansätze für mehr Transparenz und einen optimierten Zugang liefern.


Kontakt:

Catrin Boss
T 02303 9693-13
boss@netzwerk.nrw.de

 




 

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